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Cross-Border-Award 2010 der drei Wirtschaftskammern in Linz verliehen Seit 20 Jahren ist der Eiserne Vorhang gefallen und diese historische Entwicklung eröffnet Menschen, Betrieben und ganzen Regionen bis heute neue Möglichkeiten. Die Dreiländerregion Oberösterreich – Niederbayern – Südböhmen steht exemplarisch für diese großen Chancen. Der Cross-Border-Award von WKOÖ, IHK Niederbayern und der Südböhmischen Kammer zeichnet deshalb einmal pro Jahr Betriebe und Forschungseinrichtungen aus, die in vorbildlicher Weise in der Dreiländerregion aktiv sind. Die Preisverleihung im Rahmen des 7. Grenzüberschreitenden Innovationstages in Linz verdeutlichte vor über 100 anwesenden Ehrengästen, wie weit die Entwicklung innerhalb der Region schon fortgeschritten ist: Als niederbayerischer Preisträger wurde die Kerzenfabrik Erich Kopschitz GmbH aus Rotthalmünster ausgezeichnet. Das Produktionsspektrum des in fünfter Generation geführten Familienbetriebs ist auf hohem industriellem Standard und ermöglicht gleichzeitig Flexibilität an den Produktionsstandorten in Rotthalmünster und im südböhmischen Lhenice. Der Betrieb, der vor 200 Jahren im damaligen Sudetenland gegründet wurde, beschäftigt heute rund 120 Mitarbeiter in Niederbayern, etwa 30 in Tschechien und erwirtschaftet seinen Umsatz in den meisten westeuropäischen Ländern sowie in den USA und Kanada. IHK-Vizepräsident Thomas Leebmann lobte in Linz den niederbayerischen Vorzeigebetrieb und unterstrich, dass insbesondere die Geschäftsführer Hans und Dr. Alexander Kopschitz die Verwurzelung in der Region und parallel hierzu die Vorteile der grenzüberschreitenden Aktivitäten im Nachbarland Tschechien erkannt und genutzt hätten. Ausgezeichnet wurden außerdem noch auf oberösterreichischer Seite von WKO-Präsident Dr. Rudolf Trauner die Hauser GmbH (Kategorie „Unternehmen“) als Hersteller von Kühl- und Tiefkühlmöbeln für den Lebensmittelbereich sowie die LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen GmbH (Kategorie „F&E-Einrichtungen“), die auch mit dem Leichtbaucluster in Landshut eng kooperiert. Die Firma TSE spol. s.r.o. wurde als südböhmischer Elektronikbetrieb und das Zentrum der Biologischen Technologien (CBT) in Nove Hrady im Bereich „Forschung & Entwicklung“ vom stv. Vorstandsvorsitzenden der WK Südböhmen Vladimir Homola ausgezeichnet. Der Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky umrahmte die Preisverleihung mit einem Vortrag zum Thema „Wie leben wir in der Zukunft“. |
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Das Projekt "Grenzüberschreitende Technologieplattform" wird durch eine Ko-Finanzierung der Europäischen Kommission im Rahmen der Initiative Arge 28 ermöglicht. |
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